MELBOURNE

Mein Trip nach Melbourne fing weniger schön an. Denn nachdem ich aufgestanden und ausgecheckt war, stellte sich heraus, dass ich nicht auf der Liste des Airport Shuttles stand. Und das, obwohl ich es sicher für die richtige Uhrzeit gebucht hatte. Ich war zwar wieder in Panik das Flugzeug zu verpassen, aber der nette Fahrer organisiert mir ein anderes Shuttle.

Die Zeit am Airport und der Flug an sich verliefen relativ unspektakulär, sodass ich gegen halb 3 in Melbourne ankam. Ich nahmen den Skybus in den CBD, weil ich keine Lust auf ewige Fahrten mit den Öffentlichen hatte.

Mein Hostel lag direkt an der Southern Cross Station, sodass auch der Lauf Laufweg kurz war. Ich kam in ein 4er dorm: nur ich und ein weiterer Typ.

Doch bevor ich mich damit beschäftigte, musste ich erstmal kochen, denn ich hatte den ganzen Tag noch nichts gegessen. 

Da ich den Tag nicht verschwenden wollte, beschloss ich, joggen zu gehen. Das war vielleicht die beste Entscheidung in Australien. Denn in dieser Zeit verliebt ich mich in Melbourne. Wer kann es mir bei solch einem Anblick verdenken?

Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen. Die Reversed Great Ocean Road Tour stand an. Wir sahen alle wichtigen Spots der Strecke – doch irgendwie war es doch keine Runde Sache. Man fühlte sich etwas unter Zeitdruck. Obwohl es in Melbourne graues  Nieselwetter war, überzeugte uns die Great Ocean Road mit strahlendem Sonnenschein. Es war der Hammer.

Abends ließ ich mich von Mitarbeiter  der Hostel arbeitete zu einer Runde  Beerpong überreden. Wir spielten sogar mit Bier in den Bechern.

Dennoch fiel ich nach dieser einen Runde hundemüde ins Bett.

Am nächsten Morgen ging es daran, die Stadt zu entdecken. Ich fing bei den tausende verschiedenen Graffittis an, die in den Seiten Seitengassen der Stadt verteilt sind.

Danach schlenderte ich in den Royal Botanic Garden. Der war so riesig, dass ich mich des öfteren darin verlief. Aber bei so einer schönen Atmosphäre störte mich das nicht.

Für einen kurzen Napa und mein Lunch machte ich mich auf den Weg ins Hostel. Dort beschlossen ich und unser neuer französischer Roommate M, gemeinsam aufs Skydeck zu gehen. Er wollte nur kurz etwas essen und mir dann bescheid geben. Das verschlief ich aber, sodass er dann etwas lange auf mich warten musste. Upps. Die Aussicht war fantastisch. Wir hatten wirklich gutes Wetter erwischt, sodass uns einige gute Fotos gelangen.

Danach trennten sich unsere Wegen, da ich noch etwas shoppen gehen wollte. Ich schaffte es dabei, mich zu verlaufen, da mein Akku zwischenzeitlich starb. Ich irate also durch halb Melbourne, bis mir freundliche Fremde zurück zum Hostel halfen. Abends beschlossen der OG Roommate und ich gemeinsam auf den Night Market zu gehen. Angeblich ist dieser jeden Mittwoch, aber er hatte noch nie etwas davon gehört – und er lebt seit 3 Monaten in Melbourne.

Diese Märkte waren sehr voll umd es gab viel zu sehen. Es waren sehr viele verschiedene Speisen vertreten.

Nachts überraschte uns der OG Roommate, in dem er um 1 Uhr Donuts holte … und sie uns allen anbot. Crazy.

Meinen letzten Tag in Melbourne verbrachte ich chillig mit einem Stadtbummel und etwas Serien schauen im Hostel-WLAN, bevor es nach einem Kaffee (Melbourne ist anscheinend für seinen Baristakaffee bekannt) zum Airport ging. Da ich meine Abflugzeit kurz vercheckte, war ich kurz in dem Glauben meinen Flug nach Tasmanien verpasst zu haben. Aber ich hatte noch eine Stunde Zeit bevor ich den Luxusplatz schlecht hin im Flugzeug bekam: direkt an der Tür.

Melbourne war bis jetzt definitiv mein Favorite Spot. Eigentlich mag ich gar nicht weg von hier.

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