AIRLIE BEACH 

Eine 14h-Busfahrt spÀter kam ich in Airlie Beach an. Durch die starke Klimaanlage holte ich mir Halsschmerzen, die immer stÀrker wurden. Aber ich möchte hier nicht jammern.

Auf dem Weg von der Bushaltestelle zu meinem Hostel traf ich gleich ein MĂ€dchen, mit dem ich den Weg teilte. Da es aus allen Eimern schĂŒttete, zogen sich die 1,1 km in die LĂ€nge. Aber so lernten wir uns besser kennen und beschlossen, auch den Nachmittag gemeinsam zu verbringen. Im Hostel angekommen schloss ich erstmal mein GepĂ€ck ein, um shoppen gehen zu können. Einen Bikini spĂ€ter durfte ich schon um 11:30 Uhr einchecken. Was fĂŒr 1 krasser Luxus. Da die GepĂ€ckausgabe aber nur stĂŒndlich öffnete, lag mein ganzes Zeugs, inklusive Duschsachen und Umziehklamotten weggesperrt. Aber das machte nichts. Ich traf mich mit V wieder. Erstmal aßen wir Pizza in meinem Hostel (20 AUD fĂŒr 2 kleine Pizzen war schon ein stolzer Preis!). Danach schlenderten wir am Strand entlang, der aber relativ enttĂ€uschend war. Doch Google Maps sei dank fanden wir einen kleinen schöneren Abschnitt.

 Dort breiteten wir ihr Handtuch aus und lagen herum. Zwischenzeitlich kam sogar die Sonne heraus.

Nach diesem schönen Nachmittag packte ich nur noch meine Sachen im Hostel aus und ging frĂŒh zu Bett – doch davor unterhielt ich mich mit Schwede 1. Dabei erfuhr ich, dass Schweden sich einen Van mieten und Alkohol in Deutschland kaufen. Crazy.

Am nĂ€chsten Tag kam endlich Taifun. Nachdem sie ihr GepĂ€ck einsperrte, zeigte ich ihr gleich den am Vortag entdeckten Strand. Aber da der Weg dahin sehr matschig war, gingen wir nicht komplett hin. 

Sie hatte auch eine Bekanntschaft im Schlepptau. Was heißt Bekanntschaft, die MĂ€dls sind zusammen von der Bushaltestelle zum Hostel gelaufen. Nach etwas Zeit zum “warm werden” mit K aßen wir zusammen. Denn Essen verbindet immer. Danach ging es nach einem Spaziergang zum Hafen und zurĂŒck zur Lagune.

Dort verbrachten wir unseren Nachmittag mit Schwimmen und brĂ€unen. Es war zwar ein bewölkter Tag, aber fĂŒr einen Sonnenbrand reichte es allemal.


Abends kochten wir einen Riesentopf Couscous. Danach wollten wir etwas feiern gehen, doch irgendwie war keiner in richtiger Stimmung. Dazu trug auch unser neuer Roommate, Schwede2 bei. Er erzĂ€hlte uns die krasseste Story, die wir je gehört hatten. Denn ein Kumpel von ihm, der hier studiert hatte, hatte eine gemeinsame Freundin entfĂŒhrt. Ja, entfĂŒhrt. Anscheinend hatte er eine psychotische Episode. Gott sei dank ist keinem der Beteiligten etwas passiert. Aber der besagte Freund sitzt jetzt in der Psychatrie und wird ausgewiesen. Uff.

Trotz dieser Horrorstory wurde es noch ein schöner Abend. Wir gingen in 3 Bars, um unsere FreigetrĂ€nke abzustauben. Wobei die meisten davon so eklig waren, dass wir es bei einem anstatt 5 beließen.

Die Whitsunday Islands waren ein Traum. Wir wurden um kurz vor 9 vom Hostel abgeholt und zum (ca 10min entfernten) Hafen gebracht, an dem wir am Vortag schon waren. Dort mussten wir noch ein Formular ausfĂŒllen und unsere QuallenfischschutzanzĂŒge (oder einfach Sting Suits) leihen. Man KANN zwar auch ohne Schnorcheln, aber wer möchte schon einen Krankenhausaufenthalt riskieren. Kurz danach ging es mit unserem Boot Richtung Whitehaven.

Die Fahrt machte sowohl Taifun als auch mir viel Spaß. Am turbulentesten wurde es, wenn man auf den gelben Seiten saß. Das traute aber nur ich mich, Taifun beließ es bei den SitzbĂ€nken.

Der Strand war einfach unfassbar schön. Egal wie weiß der Sand und wie tĂŒrkis das Meer auf Bildern aussieht – es ist kein Vergleich zur RealitĂ€t. 

Dort verbrachten wir schöne 2 Stunden mit Sonnen, etwas Schwimmen (mit unserem schicken Anzug), gaaaaanz vielen Fotos und Lunch auf dem Boot.

Im zweiten Teil der Tour gingen wir auf einen Aussichtspunkt, von dem man einen wunderschönen Ausblick ĂŒber den Strand hatte. Auch hier machten wir wieder tausende Bilder. Aber die Aussicht war einfach zu schön!

Danach kamen wir zu dem Teil, vor dem Taifun und ich etwas Bammel hatten: den Schnorcheln. Denn Taifun kann ĂŒberhauptnicht Schwimmen. Dementsprechend gefiel ihr dieser Teil der Tour nicht besonders.

Bei mir hingegen war es das erste Mal Schnorcheln und ich muss gestehen, dass ich mich anfangs sehr erschrocken hatte – alles war so nah. Aber nachdem ich mich an diese seltsame Sicht gewöhnt hatte (und mir eine Schwimmnudel geholt hatte), begann mich die unterwasserwelt zu faszinieren. Am Ende sah ich sogar Clownsfische. Voller Freude darĂŒber erstickte ich zwar fast und schnitt mir den Fuß am Riff auf – war wohl doch nĂ€her als gedacht – aber das war es wert. Leider schnorchelten wir nicht mit Schildkröten, aber dafĂŒr sahen wir welche neben unserem Boot. 

Nach diesem ereignisreichen Tag ging es zurĂŒck nach Airlie Beach, wo wir uns nochmal mit K trafen. Wir saßen etwas am Strand und ich genoss meinen letzten Tag dort. Denn morgen geht es fĂŒr mich nach Townsville, um genauer zu sein mit der FĂ€hre nach Magnetic Island, wo ich einen Nachmittag und eine Nacht verbringen werde.

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