NOOSA

Nachdem ich um 16:20 in Noosa ankam, musste ich mich erst einmal zurechtfinden. Immerhin bekamen alle Mitfahrer einen Shuttle-Bus – außer die vom Nomads Noosa, in dem ich eincheckte. Aber die 10 min Fußweg waren auch fĂŒr vollbepackte Esel wie mich ĂŒberstehbar. Mein Check In wurde von einem netten Herren im Kleid durchgefĂŒhrt. Cool, dachte ich mir, dass man hier so offen ist.

Wie sich rausstellte, war am Abend Ladies Night in der Bar und jede Lady (bzw. alle, die sich so kleideten) erhielten ein FreigetrÀnk.

Aber zuerst musste ich mich in unserem Hostel zurechtfinden. Was an diesem besser als an unserem ersten war, war die große AufenthaltsflĂ€che in der Mitte. Außerdem hatten wir einen Pool. Angeblich war auch irgendwo in der NĂ€he das Meer, welches ich bis dato nicht gefunden habe. Ich hatte auch nicht viel Zeit zum suchen, denn um 18 Uhr war das Briefing fĂŒr Fraser Island, ein 2 Tagesausflug mit Übernachtung. Das sogenannte Briefing bestand aus drei Videos, die wir uns anschauen mussten. Das wars.

Gemeinsam mit einer EnglĂ€nderin aus meinem dorm ging ich noch schnell zum Coles, um uns ein kleines Dinner und etwas zum FrĂŒhstĂŒck zu organisieren. Zu zweit einkaufen lohnt sich einfach viel mehr. Nach etwas Brötchen mit Avocado holten wir uns unseren Gratisdrink und einen Wein fĂŒr 3 Dollar. Gut war was anderes, aber zu gĂŒnstigem Alkohol sagt man nicht Nein!

Trotzdem mussten wir zeitig ins Bett, da wir gegen 6 Uhr aufstanden fĂŒr die Tour.

Die Zimmer waren okay. Ich schlief fĂŒr eine Nacht in einem mixed 16er dorm, bei dem ein Ventilator zum Handyladen ausgesteckt wurde …

Am nĂ€chsten Morgen packten wir schnell unseren kleinen Rucksack, da wir den Backpack nicht mit auf die Insel nehmen durften. Um 7 Uhr morgens gings los. Am ersten Stopp, einer Tankstelle, lernte ich beim Kaffe suchen gleich zwei Deutsche kennen, mit denen ich die gesamte Tour unterwegs sein wĂŒrde.

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Bevor wir mit der FĂ€hre ĂŒbersetzten, wechselten wir noch GefĂ€hrt, von einem Kleinbus zu zwei GelĂ€ndewĂ€gen. Leider muss man als Fahrer ĂŒber 21 Jahre alt sein, sodass ich nicht fahren durfte. Das war aber nicht so schlimm. Denn die Fahrt war auch als Beifahrer aufregend genug.

Auf der Insel angekommen, startete das Abenteuer. So durchgeschĂŒttelt, wie wir in diesen zwei Tagen wurden, war unfassbar. Aber das kann man erwarten, wenn man Offroad fĂ€hrt. Die Insel war wunderschön. Am ersten Tag waren wir an einem See, durch den C und ich erstmal schwommen. Als zweites Highlight ließen wir uns durch einen flachen Bach treiben. Das gesamte Ökosystem der Insel ist sehr vielfĂ€ltig.

Abends kamen wir geplĂ€ttet in unseren Lodges an. Nach unserem Abendessen – Spaghetti Bolognese und fĂŒr die Veggies nur Tomatensauce – waren wir zu erschöpft, um noch groß zu feiern. Wir tranken ein paar Cider, waren aber trotzdem kurz nach 9 im Bett. Denn am nĂ€chsten Morgen wurden wir erneut frĂŒh geweckt. Doch nach Instantkaffee und zuckerlastigem FrĂŒhstĂŒck waren wir wach genug, um uns auf den nĂ€chsten Spot zu freuen: Lake Mackenzie. Den kann man leider nicht mit Worten beschreiben, aber eine Mischung aus Himmel, Paradies und Traum kommt dem am NĂ€hesten.

 

Leider ging es danach aufgrund von schlechten Wetterbedingungen schnell aufs Festland zurĂŒck. In Rainbow Beach angekommen, gab es Lunch und etwas Zeit zum Schwimmen oder Sonnen. 

Diese zwei Tage gingen sehr schnell vorbei. Die Tour war zwar nicht gĂŒnstig, aber jeden Cent wert. Ich hatte das GlĂŒck, eine tolle Gruppe zu haben und einen super Guide ( an dieser Stelle, shoutout to Paul). Ich wĂŒnschte, ich könnte sofort wieder hin.

Der Abend war (fast) noch besser. Zuerst sind C und ich zum Strand geschlendert und sahen den schönste Sonnenuntergang. Ungelogen. 

Außerdem kauften wir uns ArmbĂ€nder. Aber endlich ging auch party technisch etwas. Da wir auf Fraser unsere GratisgetrĂ€nke nicht bekommen hatten, gab es total viele FreigetrĂ€nke fĂŒr uns im Hostel. Außerdem gab es eine richtig gute Disco, die aber leider nur bis 12 ging. Ich möchte morgen nicht gehen. 

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