BRISBANE

Da ich dank des Jetlags um 03:03 morgens wach liege und dem Schnarchen meiner “Mitbackpacker” lauschen darf -wir schlafen in einem mixed 8er dorm – beginne ich gleich den Rückblick über 5 Tage Brisbane.
Tag 1:

Im Hostel angekommen, trafen Taifun und ich eine gute Freundin von ihr, die J heißt. Gemeinsam sind wir  durch die Stadt gezogen, haben  uns etwas von Brisbane angesehen und geredet. Ich habe einen ersten Einblick in das sparsame Backpackerleben bekommen, da wir in den Supermärkten  die Preise gesehen haben. Viel haben wir nicht gesehen, da ich durch die lange Reise sehr müde war. Morgen gehen wir zum Australia Zoo, organisiert durch unser Hostel. Da gibt es bestimmt mehr zu berichten.

Tag 2:

So, geschlafen habe ich in der Nacht zwar nicht mehr, aber nach einem frühen Frühstück ging es mir wieder besser. Das könnte natürlich auch etwas damit zu tun haben, dass ich seit 3 Uhr nachmittags nichts mehr gegessen hatte. Ooops. Die Fahrt mit dem Greyhound-Bus war relativ ereignislos. Nur die Klimaanlage war sehr fies eingestellt. Aber hey, dafür gab’s  WLAN und Steckdosen.

Im Zoo angekommen machten wir ums gleich auf den Weg. Es gab einiges zu sehen … aber gegen halb 12 waren wir dann fertig. Das Problem hierbei war, dass wir erst wieder um 5 abgeholt wurden. Wir sahen uns die Show zum 13. Geburtstag von Steve Irwins Sohn an. Für 60 AUD Eintritt habe ich ehrlich gesagt mehr erwartet. Aber ich konnte einige gute Bilder machen.

Die restliche Zeit haben wir unsere gesamten Pläne umgeschmissen. Irgendwie bringt man die Zeit ja doch immer rum. Nachdem der Greyhoundbus uns etwas warten ließ, sind wir die Stunde zurück gefahren, haben gegessen und (zumindest ich) bin tot ins Bett gefallen. Naja, nicht ganz tot. Vorm Einschlafen nervte ich noch einen unserer Zimmergenossen und schrieb etwas Tagebuch. Zumindest habe ich Schokolade bekommen – danke dafür.

Tag 3:

Langsam bekomme ich einen normalen Schlafrhythmus. Ich bin um kurz vor 6 aufgestanden, habe mich fertig gemacht und auf eigene Faust die Stadt erkundet. Zwar habe ich die Buchstaben vom ersten Tag nicht gefunden, war aber im Botanischen Garten und an der Universität.wp-image-891084347jpg.jpg

Um 8 Uhr war ich wieder im Hostel, um mit den Mädels zusammen zu frühstücken. Die Zeit danach verbrachten wir mit Wäsche waschen. Also die beiden anderen, nicht ich. Das dauerte Ewigkeiten. Während wir warteten, planten wir unsere weitere Reise – inklusive Tasmanien. Das Girl, bei dem ewig unsicher war, ob sie mitkommt, hat mir endlich fest zugesagt. Woohoo.

Den Nachmittag habe ich richtig genossen. Ich habe nämlich, anders als die Mädels, den Tag genutzt und bin nicht nur shoppen gegangen. Ich bin die Southbank ewig entlang gelaufen. So lang, dass ich mir in meinen Flip Flops Blasen geholt habe. Aber für solch eine Aussicht hat sich das gelohnt.

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Abends wollten wir feiern gehen. Die Mädels kauften 4l Goon. Das ist schon echt widerliches Zeug. Nach etwas Vorglühen gingen wir in einen Irish Pub, wo wir extrem viel für Getränke ausgaben (9 AUD für einen Shot und 8 AUD für ein Guiness). Frustriert gingen wir zurück ins Hostel, tranken den Wein aus und liefen zum zum Fortitude Valley. Dort sind nämlich die meisten Clubs. Wir gingen in The Met und durften erneut 20 AUD Eintritt zahlen. Nach einigen Stunden gingen wir total fertig ins Bett. Aber leider konnte ich, wie oft auf Alkohol, nicht schlafen. Also lag ich in einer Art Dämmerschlaf halb wach herum, ohne mich richtig ausruhen zu können.

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Tag 4:

Trotzdem bin ich früh aufgestanden am nächsten Morgen. Denn ich wollte unbedingt ins Lone Pine Koala Sanctuary. Nach einer abenteuerlichen Busfahrt verbrachte ich dort 2 schöne Stunden. Leider kostete ein Bild mit einem Koala extra, sonst hätte ich diesmal ein eigenes machen können. Dennoch gab es dort sehr viel Fotomaterial.

Danach legte es mich richtig flach. Mit Schwindel und pulsierenden Kopfschmerzen verbrachte ich den gesamten Nachmittag schlafend im Bett. Erst als Taifun mit Marmeladenpfannkuchen kam, wachte ich auf. Nach einer Ibuprofen war ich wieder halbwegs ansprechbar. Ich vermute, das ich einen Sonnenstich hatte, da ich im Sanctuary ohne Kopfbedeckung rumgelaufen bin. Außerdem musste ich knapp 20 min in praller Sonne auf den Bus warten. Lesson learned. Diesmal habe ich die Nacht durchgeschlafen.

Tag 5:

Es war Zeit für einen Ausflug. Wir standen um 6 auf, um den Zug nach Surfers Paradise zu erwischen. Nach über einer Stunde mit dem Gold Coast Express und einem Bus waren wir endlich angekommen. Dieser Ausflug hatte sich definitiv gelohnt!

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Wir nahmen auch ein schönes Andenken mit – jede von uns hat sich einen fetten Sonnenbrand geholt. Aber mit etwas Aloe Vera ließ sich das aushalten.

Im Hostel zurück waren wir so platt, dass außer einem kleinen Abendspaziergang nicht viel passierte. Nur Taifun hat einen unendlichen Vorrat an Energie, wie es scheint. Jede Nacht bis jetzt war sie bis 2 Uhr unterwegs, ist durch die City geschlendert. Aber wer kann es ihr verdenken bei solch einem Ausblick?

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Tag 6:

Heute bin ich das erste  Mal ohne Wecker aufgewacht. Da J in ein anderes Hostel umzieht und Taifun ihr hilft, stand nichts auf dem Plan. Also nutzte ich die Gelegenheit, mit dem Bus  zum nahe gelegenen Mount Coottha zu fahren. Allein die Busfahrt war schon nervenaufreibend. Es fing  damit an, dass mir auf Google Maps ständig unterschiedliche Busverbindungen angezeigt wurden. Als ich endlich herausgefunden hatte, welchen Bus ich eigentlich nehmen muss, war einige Zeit vergangen. Auch das Finden der richtigen Haltestelle war nicht so einfach wie gedacht (und erneut einen großen Dank an Google Maps, der Grund weswegen ich zuerst an der falschen stand). Die Busfahrt an sich war auch nicht ohne. Die Strecke war teilweise so steil, dass ich mir nicht sicher war, ob der Motor das aushält. Meine immere Stimme (die sich verdächtig nach meiner Mama anhörte), war die ganze Zeit panisch.

Am Aussichtspunkt angekommen, bot sich mir eine fantastische Sicht über ganz Brisbane. Dafür hatten sich alle Strapazen gelohnt.snapchat-1632005673

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Meinen letzte Nachmittag in Brisbane haben wir chillig ausklingen lassen – wir sind nochmal an der Riverside entlangspaziert. Außerdem packte ich schonmal einen Großteil meiner Sachen, damit ich am nächsten Morgen weniger zu tun habe. 20161205_170957.jpg

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